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    <subfield code="a">Die in der Nutzvichhaltung z. Z. anstehenden F&#xFC;tterungsprobleme s sen sich wie folgt zusammenfassen
Mit steigendem Mengenverbrauch an tierischen Nahrungsg&#xFC;tern werdes vom Verbraucher auch gr&#xF6;&#xDF;ere Anforderungen an die Qualit&#xE4;t der Er zeugnisse gestellt.
Die Landwirtschaft hat die Produktion den ver&#xE4;nderten Marktbed&#xFC;rfnis sen relativ kurzfristig angepa&#xDF;t, und zwar durch v&#xF6;llige Umstellung des vorhandenen Tiermaterials, z. B. Fleischschweine, Mastgefl&#xFC;gel u. a. und durch Ver&#xE4;nderung der herk&#xF6;mmlichen Produktionsmethoden, z. B. Bul lenmast statt Ochsenmast, Masth&#xE4;hnchen statt Suppenh&#xFC;hner, Fleisch- schweine statt Fettschweine. Tiere mit ver&#xE4;nderter Leistungs- und Nutzungsrichtung aber stellen andere Anspr&#xFC;che an die Ern&#xE4;hrung, die durch neue Futtermischungen und F&#xFC;tterungsmethoden zu befriedigen sind.
Steigenden Kosten in der Viehhaltung stehen, wie bereits erw&#xE4;hnt, nicht immer entsprechend h&#xF6;here Verkaufserl&#xF6;se gegen&#xFC;ber.") Unerw&#xFC;nschte Ver&#xE4;nderungen des Aufwand-Ertrags-Verh&#xE4;ltnisses k&#xF6;nnen dann am sichersten dadurch verhindert werden, da&#xDF; die fixen Kosten der Produk- tion auf eine m&#xF6;glichst gro&#xDF;e Produktionsmenge verteilt werden. Hohe Leistungen aber bedingen Futtermittel mit hoher Verdaulichkeit, hoher N&#xE4;hrstoffkonzentration und biologischer Wertigkeit sowie Futterratio- nen in vielseitiger Zusammensetzung und mit schmackhaften und be- k&#xF6;mmlichen Einzelkomponenten, wenn die zur Deckung des N&#xE4;hrstoff- bedarfs von Hochleistungstieren erforderlichen Trockensubstanzmengen regelm&#xE4;&#xDF;ig und langfristig aufgenommen werden sollen.
Arbeitswirtschaftliche und physiologische Gesichtspunkte lassen sich in der F&#xFC;tterung und Futterwirtschaft h&#xE4;ufig nur schwer vereinbaren. Ver- einfachungen in der betriebseigenen Futterproduktion, Futterkonservie- rung und F&#xFC;tterung haben daher ihre Grenzen und sind nur so lange vertretbar, wie die durch derartige Ma&#xDF;nahmen eingesparten Arbeits- kosten nicht durch verminderte Verkaufserl&#xF6;se &#xFC;bertroffen werden. So ist die Einsparung von 100 DM Arbeitskosten e Kuh uninteressant, wenn dadurch die Jahresmilchleistung als Folge einer einseitigen, un- physiologischen F&#xFC;tterung von 5000 auf 4000 kg Milch abf&#xE4;llt. In dem Falle w&#xFC;rde bei einem Milchpreis von 0,40 DM/kg 100 DM eingesparten
Es ist sogar zu bef&#xFC;rchten, da&#xDF; die derzeitigen Preise f&#xFC;r Veredlungsprodukte in Zukunft nicht zu halten sind.
Arbeitskosten ein Nettoprodukt verlust von 240 DM gegen&#xFC;berste hen. Wirtschaftliche Leistrium k&#xF6;nnen nur &#xFC;ber leistungsf&#xE4;hige und gesunde Tiere erzielt word a. Da hohe Leistungen erh&#xF6;hte Anforderun gen an die Gesundheit stellen, mu&#xDF; die F&#xFC;tterung nicht nur leistungs- gerecht, sondern auch vollwertig sein.
Hohe Leistungen, insbesondere in der Gro&#xDF;&#xDF;tierhaltung, bedingen eine richtige Kombination von Wirtschafts- und Kraftfutter. Die richtige Be- urteilung des Grundfutters aber ist bei den starken Qualit&#xE4;tsschwankun- gen schwierig, wie auch die Beurteilung des Zukauffutters hinsichtlich der Preisw&#xFC;rdigkeit durch den Tierhalter nicht immer einfach ist, da als Beurteilungsma&#xDF;stab nur der Preis je N&#xE4;hrstoffeinheit brauchbar ist und die im Handel angebotenen Kraftfutterarten durch unterschiedliche N&#xE4;hr- stoffgehalte gekennzeichnet sind.
Tiere mit ver&#xE4;nderter Leistungs- und Nutzungsrichtung sind anders auf- zuziehen. Aber auch &#xF6;konomische Gesichtspunkte rechtfertigen die Uber- pr&#xFC;fung herk&#xF6;mmlicher Aufzuchtmethoden. So kann in Gebieten mit hohen Milchpreisen die K&#xE4;lberaufzucht mit Milchaustauschfutter wirt- schaftlich interessant sein. Reine Mastbetriebe sind bei fehlender Milch- viehhaltung und K&#xE4;lberzukauf sogar auf die Fr&#xFC;hentw&#xF6;hnung ange- wiesen.
Aus den dargestellten Problemen ergibt sich, da&#xDF; eine moderne Viehhal- tung nur dann mit wirtschaftlichem Erfolg betrieben werden kann, wenn der Betriebsleiter &#xFC;ber die jeweils erforderlichen produktionstechnischen Spezialkenntnisse verf&#xFC;gt.



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