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Besser und rentabler futtern / Buenfeld Schneider

Idioma: Español Lenguaje original: Español Alemán Landwirtschaftsverlag 1973©1973 Alemania LandwirtschaftsverlagDescripción: 326 Páginas ilustraciones (blanco y negro), tablas (blanco u negro), figura (blanco y negro) ; 22 cmTipo de contenido:
  • texto impreso
Tipo de medio:
  • sin mediación
Tipo de soporte:
  • volumen
Clasificación CDD:
  • 22 636.0883
Alcance y contenido: Die in der Nutzvichhaltung z. Z. anstehenden Fütterungsprobleme s sen sich wie folgt zusammenfassen Mit steigendem Mengenverbrauch an tierischen Nahrungsgütern werdes vom Verbraucher auch größere Anforderungen an die Qualität der Er zeugnisse gestellt. Die Landwirtschaft hat die Produktion den veränderten Marktbedürfnis sen relativ kurzfristig angepaßt, und zwar durch völlige Umstellung des vorhandenen Tiermaterials, z. B. Fleischschweine, Mastgeflügel u. a. und durch Veränderung der herkömmlichen Produktionsmethoden, z. B. Bul lenmast statt Ochsenmast, Masthähnchen statt Suppenhühner, Fleisch- schweine statt Fettschweine. Tiere mit veränderter Leistungs- und Nutzungsrichtung aber stellen andere Ansprüche an die Ernährung, die durch neue Futtermischungen und Fütterungsmethoden zu befriedigen sind. Steigenden Kosten in der Viehhaltung stehen, wie bereits erwähnt, nicht immer entsprechend höhere Verkaufserlöse gegenüber.") Unerwünschte Veränderungen des Aufwand-Ertrags-Verhältnisses können dann am sichersten dadurch verhindert werden, daß die fixen Kosten der Produk- tion auf eine möglichst große Produktionsmenge verteilt werden. Hohe Leistungen aber bedingen Futtermittel mit hoher Verdaulichkeit, hoher Nährstoffkonzentration und biologischer Wertigkeit sowie Futterratio- nen in vielseitiger Zusammensetzung und mit schmackhaften und be- kömmlichen Einzelkomponenten, wenn die zur Deckung des Nährstoff- bedarfs von Hochleistungstieren erforderlichen Trockensubstanzmengen regelmäßig und langfristig aufgenommen werden sollen. Arbeitswirtschaftliche und physiologische Gesichtspunkte lassen sich in der Fütterung und Futterwirtschaft häufig nur schwer vereinbaren. Ver- einfachungen in der betriebseigenen Futterproduktion, Futterkonservie- rung und Fütterung haben daher ihre Grenzen und sind nur so lange vertretbar, wie die durch derartige Maßnahmen eingesparten Arbeits- kosten nicht durch verminderte Verkaufserlöse übertroffen werden. So ist die Einsparung von 100 DM Arbeitskosten e Kuh uninteressant, wenn dadurch die Jahresmilchleistung als Folge einer einseitigen, un- physiologischen Fütterung von 5000 auf 4000 kg Milch abfällt. In dem Falle würde bei einem Milchpreis von 0,40 DM/kg 100 DM eingesparten Es ist sogar zu befürchten, daß die derzeitigen Preise für Veredlungsprodukte in Zukunft nicht zu halten sind. Arbeitskosten ein Nettoprodukt verlust von 240 DM gegenüberste hen. Wirtschaftliche Leistrium können nur über leistungsfähige und gesunde Tiere erzielt word a. Da hohe Leistungen erhöhte Anforderun gen an die Gesundheit stellen, muß die Fütterung nicht nur leistungs- gerecht, sondern auch vollwertig sein. Hohe Leistungen, insbesondere in der Großßtierhaltung, bedingen eine richtige Kombination von Wirtschafts- und Kraftfutter. Die richtige Be- urteilung des Grundfutters aber ist bei den starken Qualitätsschwankun- gen schwierig, wie auch die Beurteilung des Zukauffutters hinsichtlich der Preiswürdigkeit durch den Tierhalter nicht immer einfach ist, da als Beurteilungsmaßstab nur der Preis je Nährstoffeinheit brauchbar ist und die im Handel angebotenen Kraftfutterarten durch unterschiedliche Nähr- stoffgehalte gekennzeichnet sind. Tiere mit veränderter Leistungs- und Nutzungsrichtung sind anders auf- zuziehen. Aber auch ökonomische Gesichtspunkte rechtfertigen die Uber- prüfung herkömmlicher Aufzuchtmethoden. So kann in Gebieten mit hohen Milchpreisen die Kälberaufzucht mit Milchaustauschfutter wirt- schaftlich interessant sein. Reine Mastbetriebe sind bei fehlender Milch- viehhaltung und Kälberzukauf sogar auf die Frühentwöhnung ange- wiesen. Aus den dargestellten Problemen ergibt sich, daß eine moderne Viehhal- tung nur dann mit wirtschaftlichem Erfolg betrieben werden kann, wenn der Betriebsleiter über die jeweils erforderlichen produktionstechnischen Spezialkenntnisse verfügt.
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